Jede Anfrage, die zuerst an die KI geht und Ihre Praxis nicht nennt, ist eine Anfrage, die bei einer genannten Praxis landet. Wie groß der Verlust ist, hängt von Ihrem Behandlungswert ab — ein nachvollziehbares Rechenbeispiel zeigt die Größenordnung. Und die Lücke ist real: fast ein Drittel der Praxen wird von keiner KI empfohlen.
Das Rechenbeispiel
Angenommen, durch KI-Sichtbarkeit kämen nur zwei zusätzliche qualifizierte Anfragen pro Monat. Bei einer Abschlussquote von 40 % sind das rund zehn neue Behandlungen im Jahr. Bei einem Behandlungswert von 4.000 € entspricht das 38.400 € zusätzlichem Umsatz pro Jahr — aus einem einzigen Kanal, den heute viele Praxen gar nicht bedienen.
Warum die Lücke real ist
In der eigenen Erhebung über 252 Praxen wurden 31 % in keinem KI-System namentlich empfohlen. Gleichzeitig verlagert sich ein wachsender Teil der ersten Recherche von der klassischen Suche zur KI. Wer dort nicht auftaucht, verliert nicht sichtbar Patienten — die Anfrage entsteht einfach woanders.
Was die Zahl ist — und was nicht
Das ist ein Rechenbeispiel mit klaren Annahmen, keine Garantie. Ihr tatsächlicher Wert hängt von Behandlungsspektrum, Abschlussquote und Marktdichte ab. Der Punkt ist nicht die exakte Summe, sondern die Größenordnung: Schon wenige verlorene Anfragen pro Monat summieren sich bei hohen Behandlungswerten schnell zu einem fünfstelligen Jahresbetrag.
Rechenbeispiel mit Annahmen (2 Anfragen/Monat, 40 % Abschluss, 4.000 € Behandlungswert). Sichtbarkeitsdaten: eigene Erhebung, September 2026, 252 Praxen.
