In 90 Tagen lässt sich die KI-Sichtbarkeit spürbar verbessern — wenn man an den Hebeln ansetzt, die die Daten als entscheidend zeigen: vollständige Portalprofile, eine wachsende Zahl echter Bewertungen und Inhalte, die konkrete Patientenfragen beantworten. Erste KI-Erwähnungen zeigen sich erfahrungsgemäß nach vier bis acht Wochen.
Woche 1–2: Messen und Portalprofile schließen
Zuerst der Status: über ChatGPT, Google AI und Perplexity messen, wo Sie heute genannt werden. Dann die Profile auf den Portalen vervollständigen, die die KI tatsächlich zitiert — Jameda, Doctolib, werkenntdenbesten, in der Ästhetik estheticon. Name, Adresse und Leistungen überall identisch.
Woche 3–8: Bewertungen aufbauen
Der stärkste belegte Hebel ist die Anzahl der Bewertungen: Empfohlene Praxen haben im Median 50, ab etwa 150 steigt die Sichtbarkeit deutlich. Bitten Sie zufriedene Patienten systematisch und regelkonform um eine ehrliche Google-Bewertung — ohne Anreiz, ohne Vorauswahl. Ziel ist die belastbare Menge, nicht die perfekte Note.
Woche 4–10: Inhalte, die die KI zitieren kann
Pro zentraler Patientenfrage eine Seite, die die Frage im ersten Absatz klar beantwortet, mit konkreten Verfahren, Zahlen und Ihrem Standort — HWG-konform, ohne Heilversprechen. Das gibt der KI einen Anlass, Sie namentlich zu nennen statt nur eine Liste auszugeben.
Woche 10–12: Nachmessen
Dieselbe Messung wie am Anfang wiederholen und das Delta festhalten. KI-Sichtbarkeit ist kein Einmalprojekt, sondern ein Zustand, den man beobachtet und nachsteuert.
Hebel abgeleitet aus eigener Erhebung, September 2026 (252 Praxen, 648 KI-Antworten). Zeitangaben sind Erfahrungswerte, keine Garantie.
