Je dichter der lokale Markt, desto häufiger ist eine Praxis in der KI unsichtbar. Über drei Städte zeigt die eigene Erhebung ein klares Muster: In der ästhetischen Medizin reicht die Unsichtbarkeit von 10 % in Augsburg bis 33 % in Nürnberg. In der Zahnmedizin ist sie überall hoch — zwischen 36 % und 38 %.
Die Zahlen im Vergleich
| Stadt | Ästhetik | Zahnmedizin |
|---|---|---|
| Augsburg | 10 % | 36 % |
| Mannheim | 24 % | 38 % |
| Nürnberg | 33 % | 38 % |
Was das Muster erklärt
In der Ästhetik entscheidet die Marktdichte: Je mehr vergleichbare Praxen, desto eher greift die KI zu Portallisten statt zu einzelnen Namen — Nürnberg ist dichter als Augsburg. In der Zahnmedizin ist der Markt überall dicht und austauschbar, deshalb bleibt die Unsichtbarkeit stadtübergreifend hoch.
Was Praxen daraus mitnehmen
Der eigene Markt bestimmt den Startpunkt, nicht das Ziel. In dünneren Märkten (Augsburg) ist die feste KI-Empfehlung schneller erreichbar; in dichten Märkten (Nürnberg, jede Zahnmedizin) braucht es klarere Differenzierung und stärkere Portalprofile — aber der Platz der unsichtbaren Hälfte steht überall zur Besetzung bereit.
Eigene Erhebung, September 2026. 252 Praxen in Mannheim, Augsburg und Nürnberg; 648 gültige KI-Antworten. „Genannt" = namentliche Empfehlung.
